Was ist KommKüssen?
KommKüssen veranstaltet seit 2005 in Würzburg Konzerte, Lesungen und ähnliches. Das Team bestand anfangs aus fünf Leuten, die sich hauptsächlich über gemeinsame Arbeit im Autonomen Kulturzentrum Würzburg (AKW) kennengelernt haben. Mit der Zeit sind neue Leute hinzugekommen, andere haben sich zurückgezogen, die Zielsetzung ist immer noch die gleiche: Mehr und bessere Musik und Popkultur für Würzburg. Und Spaß.
Wir betrachten uns als Fans, Konzertpilgerer und Musikverrückte, mit dem Wunsch, unsere Liebe zu Musik und Popkultur mit vielen Menschen zu teilen. Dankbar sind wir allen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen und die ganze Sache so erst möglich machen.
Der Name KommKüssen ist übrigens eine Art Hommage an das gleichnamige "Magazin für Sex, Musik und Prügeleien", ein Fanzine aus den 90ern, vor dessen Machern wir uns vor Bewunderung verneigen. Fanzine-Mitarbeiter Linus Volkmann, heute Autor und Mitarbeiter bei der Musikzeitschrift Intro, hat sich zu unserem dreißten Namensplagiatismus übrigens wie folgt geäussert:
"Die Älteren erinnern sich noch gern. Während den letzten Rückzugsgefechten der Indie-Kriege in den 90ern entstand das Fanzine "Komm Küssen". Dort wurde der sich schon am Horizont abzeichnende Dualismus von Gesellschaftshass und versnobtem Hedonismus zusammengedacht. Wir hatten streng genommen auch nichts anderes mehr übrig. Der große Traum galt ja als aus. Irgendwann aber machten uns harte Drogen und weiche Zäune im Rahmen des Hefts so zu schaffen, dass wir zurücksteckten.
Mittlerweile bekomme ich von den damaligen Kollegen aber immer noch Nachrichten zugespielt. Meist heißt es darin: "Haben wieder jemand entdeckt, der den Namen 'Komm Küssen' benutzt, müssen wir mit verheerenden Klagen überziehen!" So auch im Falle Komm Küssen Würzburg. Ich stattete den Urheberrechtsdieben also einen förmlichen Besuch ab und verlangte von ihnen, von mir mitgebrachte Zyankali-Kapseln zu schlucken - wurde dann aber mit Tankstellen-Schnaps abgefüllt und bei den rosigen Gesichtern komplett schwach. Sollen die den Namen doch verwenden, diese babylonischen Kindsgötter. Viel Spaß damit."