Manchester is back on the map. Das hat auch ARTE erkannt und der neuerwachenden Musikszene dieser englischen Stadt eine ganze Folge von “TRACKS” gewidmet. Neben DELPHIC und HURTS wurde als weitere Band MAY68 mit ihrem Indie-Wave-Pop, der von New York Disco, Post-Punk, Chicago House und Classic Pop geprägt ist, gefeatured. Und während die anderen beiden schon ganz oben angekommen sind, wird es auch bei MAY68 nicht mehr lange dauern. Die erste Single ist raus, NME und BBC sind hellhörig, man spielte die Release-Show von DELPHIC und tourte mit WE HAVE BAND. Nach Festivalslots bei GLASTONBURY und CREAMFIELDS in England folgte im August die 1. Deutschlandshow auf dem DOCKVILLE in Hamburg. Alles auf „Go!“ also und deshalb sind wir wahnsinnig froh, die 5 in Würzburg begrüßen zu können – bevor nur noch die großen Medienstädte bespielt werden!
Alterstechnisch gerade erst der Underage-Szene entwachsen (da mag man kaum glauben, dass es die Band bereits seit 2006 gibt) und bereits mehrfach den englischen Festivalzirkus (u.a. GLASTONBURY, LATTIDTUDE, ) abgegrast, kommen die vier KABEEDIES bereits zum wiederholten Male nach Deutschland – pünktlich zum offiziellen Deutschland-Release ihres Albums „Rumpus“. 2009 auf dem Hamburger DOCKVILLE wurden sie zu später Stunde sogar so sehr abgefeiert, dass sie nach zig Zugaben deshalb ihr Set nochmals von vorne begannen – und für 2010 erneut gebucht wurden. Klingt vielversprechend? Ist es auch! Euphorischer, hektischer, mehrstimmiger und tanzbarer Powerpop, kein Song länger als 3 Minuten und an WOMBATS, LOS CAMPESINOS oder TOKYO POLICE CLUB erinnernd.
Manchmal muss man gar nicht so weit gucken, um neue interessante Bands zu entdecken. Nach Hamburg (DANCING PIGEONS) und Berlin (I HEART SHARKS) sind wir nun in Nürnberg fündig geworden, wieder eine deutsche Band, die so gar nicht deutsch klingt, wieder die 80er als Grundlage, wieder eine andere Rangehensweise. REFLEKTA REFLEKTA. Freunde von THE AUDIENCE, ESCAPE HAWAII, PANDA PEOPLE. Ihre Gesichter kennt kein Mensch, aber ihre Namen werden schon bald Steckbriefe zieren: Jaques Presslow, Ansgar Sanchez, Alberto Izumi und Ian K. Meyer lauten sie und stehen in keinem Telefonbuch. Sie sind schon lange unter uns und trotzdem wird man sie nicht finden im Dickicht aus Post-Irgendwas, verkopfter Glam-Disco und einem Genre, das noch keinen Namen hat, aber demnächst den Chillwave beerben wird. Die Texte treffen sich im Circlepit der Selbstreflexion und lassen Raum für Interpretationen - auch dort, wo es überhaupt nichts zu interpretieren gibt.
„Alles muss man selber machen“-Tour 2010
Info´s kommen bald!Aktuelle Termine:
09.10.: Playing Discorocker: MAY68 (UK)
26.10.: The Kabeedies + Reflekta Reflekta
13.11.: Großstadtgeflüster + support
30.11.: Rocky Votolato